Passivhausfenster

Passivhausfenster sind ein wichtiger Bestandteil von Passivhäusern um die zu erreichende Wärmeeffizienz zu erreichen. Die Fenster dürfen den U-Wert von 0,8 W/(m²K) überschreiten. Mit einer höheren Anzahl an Dämmkammern können die Anforderungen an die Passivhausfenster gerecht werden. So kann auch ein Rahmen aus Kunststoff verwendet werden, der sonst noch nicht die optimalsten Dämmeigenschaften besitzt.

Der U-Wert wird auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt. Je niedriger die Zahl, desto besser ist die Dämmeigenschaft eines Fensters und gibt an wie hoch der Wärmeverlust durch ein Bauelement ausfällt was sich gut auf ein Passivhaus auswirkt.

Dazu eignet sich perfekt das Kunststofffenster Ideal8000. Es besitzt sechs große Profilkammern die größtenteils auch mit Dämmschaum gefüllt sind.

 

Wie steht es um die Verglasung bei einem Passivhausfenster?

Dort sollte am besten die Beste Verglasung gewählt werden, da sonst der U-Wert des Rahmens nichts bringt. Denn bei Fenstern besteht die größte Fläche aus Glas, durch das am meisten Wärme verloren gehen kann. Das Wärmedämmglas besteht meistens aus einer drei- oder vierfach Verglasung. Die Zwischenräume werden mit einem Edelgas versehen, um die Wärmedurchdringlichkeit zu verringern.

Passivhausfenster

Die Abbildung zeigt ein Holzfensterrahmen mit einer Dreifachverglasung.

Lag der Wärmedämmwert (Ug-Wert) von Einfachglas in den 1960er Jahren noch bei 5,8 W/m²K, so ist dieser bei Dreifach-Glas auf bis zu 0,7 W/m²K gesunken. Im Gegenzug lässt die Beschichtung kurzwellige Strahlen einer tief stehenden Sonne im Winter in den Raum (passive Solarenergie-Nutzung). Wie stark diese Fähigkeit des Glases ausgeprägt ist, bemisst sich nach dem Gesamtenergie-Durchlassgrad (g-Wert). Je höher dieser Wert ist, umso mehr Heizkosten können eingespart werden.

Die Kosten bei Passivhäusern sind etwas höher als normal, aber durch die effektive Energieeinsparung sind die Mehrkosten nach wenigen Jahren wieder ausgeglichen.